Zehntes Mädchen für Technik-Camp: Zwölf Schülerinnen lernen Technik-Welt bei Brose kennen
Vier Tage lang schlüpften die Jugendlichen in die Rolle von Auszubildenden und setzten eigene Projekte auf den Gebieten Technisches Produktdesign, Mechatronik und Metall um. Unter Anleitung von Ausbildern und Auszubildenden fertigten sie ein Metallsteckspiel an, erarbeiteten sich einen „CAD-Führerschein“ und bearbeiteten das mechatronische Projekt "Heißer Draht". Außerdem setzte sich der weibliche Nachwuchs mit Fragen der Berufswahl auseinander. Ferienstimmung kam bei gemeinsamen Aktionen und Ausflügen auf.
Ihre Werkstücke präsentierten die Mädchen auf der Abschlussveranstaltung. Hierbei betonte Ausbildungsleiter Michael Stammberger: „Der frühzeitige und enge Kontakt zu den Schulen in Zeiten des demographischen Wandels ist wichtiger denn je. So können wir jungen Menschen Orientierung für ihre spätere Berufswahl geben. Dies hat sich auch bei unseren „Brose Baskets meet Technik“-Aktionstagen bewährt, die wir in diesem Jahre erstmals mit rund 1.500 Schülern an Schulen aus der Coburger Region durchgeführt haben.“
Auch das Technik-Camp hat den jungen Leuten wichtige Entscheidungshilfen bieten können: „Bereits vier Frauen haben über ihre Teilnahme an dieser Veranstaltung den Weg in unsere Ausbildung gefunden und sind inzwischen in den verschiedenen technischen Bereichen tätig“, berichtet Stammberger.
Die Initiative wird vom Bayerischen Bildungswerk im gesamten Freistaat durchgeführt und vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie gefördert.
Wie der Veranstalter mitteilt, haben seit 2002 über 2.100 Mädchen in den Camps Berufe der Metall- und Elektroindustrie hautnah erlebt; bei Brose waren es in diesem Zeitraum rund 130. Bayernweit lernen in diesem Jahr etwa 200 junge Frauen in insgesamt 15 Camps die Welt der Technik kennen.
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