Brose produziert erstmals Türsysteme für DaimlerChrysler
Das Türsytem für die neue A-Klasse präsentierte Brose-Werkleiter Roland Albrecht (Bildmitte) beim Rundgang durch die Produktion: (v.l.n.r.) Hans Baust (Leiter Montage und stv. Werkleiter DC Rastatt), Rastatts Oberbürgermeister Klaus-Eckhard Walker sowie Michael Stoschek (geschäftsführender Gesellschafter der Brose Unternehmensgruppe).
Die Türsysteme werden im Produktionsverbund der Werke Hallstadt und Rastatt hergestellt. In Hallstadt werden auf hochautomatisierten Anlagen Fensterheber und Dichtung auf einen Träger montiert. An vier Fertigungslinien werden in Rastatt die Türsysteme mit Kabelbaum, Türsteuergerät, Schloß, Lautsprecher und weiteren Anbauteilen in bis zu 1.000 Varianten komplettiert.
Die tägliche Produktionsmenge soll bis zum Jahresende auf bis zu 3.600 Einheiten steigen. Die Türsysteme werden mit einem Hängefördersystem in Sequenz direkt an die Montagebänder bei DaimlerChrysler geliefert. So stehen die Brose Erzeugnisse bereits eine Stunde nach Auftragseingang bei DaimlerChrysler sequenzgenau zum Einbau bereit.
Die neue Technologie erforderte Investitionen von insgesamt rund 12 Millionen Euro in Fertigung, Logistik und Informationstechnologie. In Rastatt wurden 60 neue Mitarbeiter eingestellt und im Werk Hallstadt sind 35 Mitarbeiter mit den neuen Erzeugnissen beschäftigt. Mit der Ausweitung der Produktion auf weitere Fahrzeugmodelle soll diese Zahl auf insgesamt 105 Beschäftigte steigen.
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