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Presse/Kommunikation

Brose setzt auf Systemkompetenz in Fahrzeugtür und -sitz

Pressekonferenz anlässlich der 60. Internationalen Automobilaustellung in Frankfurt/Main (v.l.n.r.): Kurt Sauernheimer, Adolf Rosensprung, Michael Stoschek, Martina Merz, Jürgen Otto

Frankfurt/Main (10.09.2003). Der internationale Automobilzulieferer Brose will in den kommenden fünf Jahren mit aktuellen Produkten das Geschäft um 50% steigern und seinen Umsatz auf dann 2,7 Mrd. Euro erhöhen. Für dieses Jahr rechnet das Unternehmen infolge des weltweiten Produktionsrückgangs in der Automobilindustrie sowie einigen Modellwechseln mit einem Wachstum von 2%. Der Gesamtumsatz der Gruppe wird Ende des Jahres rund 1,8 Mrd. Euro betragen. Bereits im kommenden Jahr erwartet Brose wieder einen prozentual zweistelligen Zuwachs. Wie der Vorsitzende der Geschäftsführung und Gesellschafter der Brose Gruppe, Michael Stoschek, am Mittwoch vor Journalisten auf der IAA in Frankfurt sagte, wird das Unternehmen erstmals 2005 im Ausland einen höheren Umsatz erreichen als im Inland.

Trotz des fortschreitenden Konzentrationsprozesses in der Automobilzuliefer-Industrie ist das Unternehmen nach Ansicht von Michael Stoschek gut positioniert: "Brose hat sich weltweit als starke Automobilzuliefermarke etabliert." Das Unternehmen verfügt über umfassende Systemkompetenz in den Bereichen Fahrzeugtür und Fahrzeugsitz. Im Arbeitsgebiet Tür erzielt das Unternehmen nach eigenen Angaben rund 80% des Umsatzes, 20% entfallen auf den Bereich Sitz. Brose wird für die Volumenmodelle Golf und Astra, die erstmals auf der IAA vorgestellt werden, Sitzverstellungen und Fensterheber liefern.
Das Brose-Türsystem für die Geländewagen VW Touareg und Porsche Cayenne umfasst rund 80 Prozent der Türfunktionen.

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