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Presse/Kommunikation

Brose erhält Initiativpreis 2003 für fortschrittliche Personalpolitik

Brose-Geschäftsführer Alexander Tietje (r.) nahm in Bonn den Initiativpreis 2003 für die fortschrittliche Personalpolitik der Brose-Gruppe von Dr. Jürgen Heraeus, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Industrieforschung, entgegen.

Bonn (16.10.2003). Für ihre beispielhafte Einstellungspolitik wurde die Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG am 16. Oktober 2003 von der Stiftung Industrieforschung mit dem diesjährigen "Initiativpreis" ausgezeichnet. Der mit 25.000 € dotierte Preis würdigt die Unternehmensinitiative "Einstieg für erfahrene Spezialisten und Führungskräfte", mit der Brose Arbeitsplätze für erfahrene Leistungsträger ab 45 Jahren bereitstellt.

"Damit durchbricht die Firma Brose eingefahrene personalpolitische Denkmuster und betreibt frühzeitig eine Einstellungspolitik, die nicht auf jugendliche Mitarbeiter fixiert, sondern an den demographischen Herausforderungen der Zukunft orientiert ist", heißt es in der Begründung der Jury zur Preisverleihung. Im Rahmen einer Feierstunde in der Bonner Redoute nahm Alexander Tietje, kaufmännischer Geschäftsführer, die Auszeichnung entgegen. Brose beabsichtigt, den Preis weiterzustiften.

Im Frühjahr 2003 hat Brose ein von Michael Stoschek, geschäftsführender Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung, initiiertes Personalkonzept realisiert, das Unkonventionelles wagte und eine Trendwende in der Personalpolitik deutscher Unternehmen einläutete. Die Brose Gruppe stellte in Deutschland 100 Arbeitsplätze speziell für ältere Leistungsträger zur Verfügung.

Mit dieser Personalpolitik nimmt die Brose Gruppe eine Entwicklung vorweg, der sich die Unternehmen in Deutschland in den kommenden Jahren stellen müssen: Der Anteil jüngerer Arbeitnehmer nimmt ab, immer mehr ältere Arbeitnehmer stehen auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Brose orientiert seine Personalbeschaffung schon jetzt an diesem Trend.

Eine provokante und pfiffige Anzeigen-Kampagne löste ein sehr großes Echo aus. Rund 1300 Bewerbungen gingen bislang beim Unternehmen ein, mehr als 20 Mitarbeiter konnten bereits eingestellt werden - so etwa in den Bereichen Einkauf, Controlling, Finanzen und Fertigung. Wie nachhaltig die Initiative wirkt, zeigt die Tatsache, dass auch heute bei Brose noch Bewerbungen eingehen, die sich auf die "Senioren gesucht" - Kampagne beziehen.

Bereits im Jahr 2001 hatte Brose ein innovatives Organisations- und Arbeitszeitmodell, die "Brose Arbeitswelt", eingeführt, das bundesweit große Beachtung fand und Modellcharakter für die Automobilbranche hat. Sie verbindet vier Kernelemente zu einer Gesamtlösung: ein flexibles Bürokonzept mit modernster, satellitengestützter Kommunikationstechnik, variabler Arbeitszeit, einem ergebnisorientierten Beurteilungs- und Vergütungssystem statt Bezahlung von Überstunden und Mehrarbeitszuschlägen sowie besondere Sozialleistungen in den Bereichen Betriebsgastronomie, Fitness und Gesundheit.

Brose ist Partner der internationalen Automobilindustrie und beliefert mehr als 30 Fahrzeugmarken sowie führende Sitzhersteller. An 26 Standorten weltweit entwickeln und fertigen rund 7.000 Mitarbeiter intelligente Komponenten und Systeme für Türen und Sitze von Automobilen. Im vergangenen Geschäftsjahr setzte die Brose Gruppe knapp 1,8 Milliarden Euro um.

Die "Stiftung zur Förderung der Forschung für die gewerbliche Wirtschaft" wurde 1974 errichtet. Seit 1988 trägt sie den Kurznamen "Stiftung Industrieforschung". "Die Stiftung hat den Zweck, die Forschung auf den die gewerbliche Wirtschaft, namentlich die kleinen und mittleren Unternehmen, besonders interessierenden Gebieten der Betriebswirtschaft, der Organisation und der Technik zu fördern." (§ 2 der Stiftungs-Satzung)



Presse-Kontakt:
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E-Mail: Christian Treinies

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