Brose fördert künftige Ingenieure
Die neuen Brose-Stipendiaten mit Alexander Tietje, kaufmännischer Geschäftsführer der Brose-Gruppe (rechts im Bild).
Ab Studienbeginn erhalten die künftigen Ingenieure, die unter 70 Bewerbern ausgewählt wurden, ein Stipendium des Automobilzulieferers in Höhe von monatlich 250 über die gesamte Regel-Studienzeit von acht bzw. zehn Semestern. Insgesamt stellt die Unternehmensgruppe damit auch in diesem Jahr mehr als 130.000 für den Technik-Nachwuchs zur Verfügung.
Mit dem Stipendien-Programm, das erstmals zum Wintersemester 2000/2001 an der Fachhochschule Coburg aufgelegt wurde, will das Unternehmen die Attraktivität der technischen Studiengänge in der Nähe seiner Standorte fördern. Darüber hinaus sollen die jungen Leute durch vielseitige Einblicke in das Arbeitsleben bei Brose frühzeitig in der Karriereplanung und -vorbereitung unterstützt werden. "Ich bin mir sicher, daß sich leistungs- und karriereorientierte Studenten gerne für einen Start bei Brose entscheiden, wenn sie die interessanten Aufgabengebiete erst einmal kennenlernen konnten", erklärt Geschäftsführer Alexander Tietje, der für das Förderprogramm verantwortlich zeichnet. Er sieht durch das Stipendium gute Chancen, die Ausbildung und die Kooperation zwischen Brose und den Hochschulen von Anfang an optimal zu gestalten.
Neben der monatlichen Zuwendung beinhaltet das Förderprogramm auch eine umfassende Betreuung und studienbegleitende Qualifizierung durch die Unternehmensgruppe einschließlich Auslandspraktika und Diplomarbeiten. Die Maschinenbau-Studentin Nicole Kleedörfer von der Fachhochschule Coburg freut sich eine von den zehn Brose-Stipendiaten zu sein: "Durch die finanzielle Unterstützung kann ich jetzt ohne wirtschaftlichen Druck studieren und mich auf die Studieninhalte konzentrieren. Außerdem bin ich davon überzeugt, daß mein Studium durch geeignete Praxiserfahrung bereichert wird."