Praxiserfahrung erleichtert Karriereplanung
Die Studenten der FH-Coburg Dominik Drenkard, Susanne Schardt, Alexander Pakosta sowie Doris Sterzer (v.l.n.r.) konnten im Praktikum bei Brose wichtige Einblicke in die Arbeit des Automobilzulieferers gewinnen.
Vom ersten Tag an wurden die Nachwuchsingenieure der Fachbereiche Maschinenbau und Elektrotechnik mit ausgewählten Projektaufgaben betraut. Im Musterbau von Türsystemen und Sitzverstellungen sowie in der Instandsetzung von Betriebsmitteln arbeiteten sie in Kernabteilungen der Unternehmensgruppe mit. "Nirgendwo ist die Zusammenarbeit zwischen Ingenieuren und Praktikern so eng wie in der Produktentwicklung", sagt Linke. Brose lege großen Wert darauf, die geförderten Studenten in der Praxis mit Spezialaufgaben zu betrauen.
Stipendien sind eine neue Initiative der Unternehmensgruppe zur Förderung von Nachwuchsingenieuren. Erstmals im Wintersemester 2000/01 stellte Brose knapp eine Viertel Millionen DM zur unmittelbaren finanziellen Unterstützung ausgewählter Studienanfänger der Fachrichtungen Maschinenbau und Elektrotechnik an der Fachhochschule Coburg zur Verfügung. Das Programm soll leistungsorientierten jungen Technikerinnen und Technikern durch unmittelbaren Bezug zur Praxis eines international-operierenden Technologieunternehmens die Karriereplanung und -vorbereitung erleichtern.
Die Studenten im Alter zwischen 18 und 20 Jahren wurden aus dem Bewerberkreis nach Kriterien wie Leistungswille, Integrationsbereitschaft, Teamfähigkeit, Kommunikationsfreude und Offenheit sowie praktischen Erfahrungen ausgewählt. Die Förderung beinhaltet neben der monatlichen Unterstützung über die gesamte Studienzeit auch die umfassende Betreuung und studienbegleitende Qualifizierung durch die Unternehmensgruppe einschließlich Auslandspraktika und Diplomarbeiten.