Hallstadt würdigt Pioniergeist von Max Brose
Hallstadt/Coburg (10/2000). Am 5. Oktober wurde die Straße "Am Bettelsee" im Hallstadter Gewerbegebiet Ost offiziell in "Max-Brose-Straße" umgewidmet. Die Stadt Hallstadt würdigt damit die Bedeutung der dort ansässigen Firma Brose für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. "Mit der Eröffnung des Hallstadter Werkes vor zehn Jahren hat unser Wirtschaftsraum entscheidende Impulse erfahren", erinnert sich Bürgermeister Erwin Braun.
"Mit dem neuen Straßennamen wollen wir insbesondere den Pioniergeist des Firmengründers Max Brose ehren, der vor über 80 Jahren den Grundstein der Brose-Gruppe gelegt hat", so Braun weiter. Max Brose habe das Glück gehabt, in seinem Enkel Michael Stoschek einen hervorragenden Nachfolger zu finden, der das Familienunternehmen in dritter Generation zum Weltunternehmen fortentwickelt habe.
Im Werk Hallstadt produziert Brose seit 1990 Fensterheber und Türsysteme für deutsche und französische Automobilhersteller. Nach der Erweiterung vor acht Jahren begannen im Sommer 1999 erneut umfangreiche Ausbaumaßnahmen des Werkes, die Ende dieses Jahres abgeschlossen sein werden.
"In wenigen Wochen wird unser Standort Hallstadt mit der Aufnahme des Geschäftsbereichs Türsysteme und der Zentralen Elektrik/Elektronik aus Coburg um wichtige Verwaltungsfunktionen mit weltweiter Zuständigkeit erweitert", sagte Michael Stoschek. Damit hat sich für Brose der Raum Bamberg endgültig neben Coburg als Hauptsitz etabliert.