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Presse/Kommunikation

Elektronik-Integration und optimierte Mechanik

Die Fensterheber für den neuen Audi A4 werden bei Brose in Hallstadt gefertigt.

Coburg/Hallstadt (11/2000). Innovativ wie der neue Audi A4 sind seine elektronischen Fensterheber, die von Brose produziert werden. Die Unternehmensgruppe, Marktführer für Fensterhebersysteme mit 15 Standorten weltweit, verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Integration der Elektronik in mechanische Komponenten des Fahrzeugs. Konsequente Weiterentwicklung auf den Gebieten Mechanik, Elektrik und Elektronik, hohe Systemsicherheit durch Einsatz von Baukastenprogrammen sowie die permanente Optimierung der Produktkosten sind Voraussetzungen für die technologisch führende Position des Automobilzulieferers.

Intelligentes Türsteuergerät kommuniziert durch Bus-System

Das in den Fensterheberantrieb integrierte Türsteuergerät von Brose steuert erstmals in einem Audi A4 neben dem Einklemmschutz des Fensterhebers auch die Systeme Türschloß, Beleuchtungselemente, Außenspiegel inkl. Heizung und optional auch Anklappung sowie Bedienschalter. Zur Kommunikation ist das Türsteuergerät über ein CAN-Bus-System innerhalb der Fahrzeugelektronik vernetzt. Als Entwicklungslieferant kann Brose das komplexe Verhalten des gesamten Systems mit geeigneten Werkzeugen im Modell abbilden und simulieren.

Einklemmschutz durch Drehzahlsensor

Brose hat 1986 die weltweit erste Fensterheber-Elektronik entwickelt und eingeführt, die Komfortfunktionen wie Automatiklauf und zentrale Bedienung ermöglicht und das Risiko von Verletzungen durch Einklemmen mindert. Die Fensterheber des Audi A4 verfügen über einen Drehzahlsensor, der das Einklemmen eines Gegenstands erkennt. Die Laufrichtung des Motors ändert sich und die Scheibe senkt sich ab.

Baukastensystem schafft Kostenvorteile

Zur Optimierung der Produktkosten konnte Brose auf das bereits für die Baureihen A3, A6 und A2 entwickelte Baukastensystem zurückgreifen. Dieses ist auf Audi-spezifische Türgegebenheiten besonders abgestimmt.

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