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Presse/Kommunikation

Modell der Zukunft: Verknüpfung von Schule und betrieblicher Praxis

Erfolg braucht einen guten Start: Eine Kooperationsvereinbarung für eine Bildungspartnerschaft unterzeichneten am 8. Juli 2009 Studiendirektorin Ingrid Käfferlein, Leiterin des Maria-Ward-Gymnasiums und Brose Ausbildungsleiter Michael Stammberger.

Bamberg (8.7.2009). Im Rahmen einer offiziellen Feierstunde, die am Bamberger Maria-Ward-Gymnasium stattfand, unterzeichneten Michael Stammberger, Leiter der Brose-Ausbildung, und Studiendirektorin Ingrid Käf­ferlein, Leiterin des Bamberger Mädchen-Gymnasiums, einen Kooperations­vertrag für eine Bildungspartnerschaft. Die Zusammenarbeit sieht vor, Schülerinnen der 11. Klassen vertiefende Einblicke in die duale Hochschul­ausbildung mit technischer Ausrichtung zu vermitteln und ihnen berufliche Orientierung zu bieten.

„Junge Frauen mit guter Schulbildung haben hervorragende Chancen in technischen Berufen. Wir möchten den qualifizierten weiblichen Nachwuchs auf attraktive Karrierechancen in einem eher technisch geprägten Umfeld aufmerksam machen und den Anteil weiblicher Bewerber bei Brose mittel­fristig weiter steigern“, betont Ausbildungsleiter Michael Stammberger.

In Praxiseinsätzen zeigen wir ihnen, dass es eine Vielzahl von Anknüpfungs­punkten zwischen ihrer sprachlich und wirtschafts-/sozialwissenschaftlichen Schulbildung und der in unserem Unternehmen angebotenen dualen Hoch­schulausbildung der Wirtschaftswissenschaften gibt“, erläuterte Ausbil­dungsleiter Michael Stammberger in seiner Ansprache vor Vertretern der Schulleitung, des Elternbeirats, der Trägereinrichtung und Presse das Ziel der Zusammenarbeit.

Theorie und Praxis werden auf attraktive Weise verknüpft

Zentrale Bestandteile der Kooperation sind Bewerbertage, ein Wirtschaftsin­formatik-Projekt und „SOS (Schüler-orientieren-sich“)-Tage. Im Zuge dieser Aktionen können die Schülerinnen bei Betriebsbesichtigungen das Unter­nehmen kennenlernen. Ausbilder stellen ihnen das duale Hochschulstudium Bachelor of Engineering – Wirtschaftsingenieurwesen mit Fachrichtung Ma­schinenbau vor und geben Bewerbungstipps. Ein Praxisprojekt bietet dem weiblichen Nachwuchs die Möglichkeit, einen Geschäftsprozess selbststän­dig zu optimieren und ihre Lösungen, die auch benotet werden, zu präsentie­ren – vor der Klasse ebenso wir auf der Internet-Seite der Schule.

Brose bietet ferner Praktika in den vom Unternehmen angebotenen Ausbil­dungsberufen sowie die Teilnahme an den Berufsorientierungs-Initiativen Girls´Day und Mädchen-für-Technik-Camp an. So können die Schülerinnen ihr technisches Verständnis insbesondere für die Bereiche Mechatronik, Elektronik und Mechanik vertiefen. Die Aktionen werden am Ausbildungs-Standort Hallstadt/Bamberg mit Unterstützung der Fachabteilungen des Un­ternehmens durchgeführt.

Das Gymnasium beschreitet mit dieser Kooperation einen neuen Weg, Theo­rie und Praxis auf attraktive Weise zu verknüpfen. „Wir wollen mit diesem Angebot einen Beitrag leisten, unsere Schülerinnen bestmöglich in ihren un­terschiedlichen Begabungen zu fördern und ihnen Perspektiven aufzuzeigen. Ich freue mich, dass Brose als eines der größten Unternehmen in der Region so aktiv auf den Nachwuchs schon während der schulischen Ausbildung zu­geht und frühzeitig Entscheidungshilfen bei der Berufswahl bietet. Drei unser ehemaligen Schülerinnen haben sich bereits für eine Ausbildung bei Brose entschieden: Sie starten am 1. Oktober eine Ausbildung zur Wirtschaftsin­genieurin“, berichtet Käfferlein.

Kooperation schließt Infoveranstaltungen für Lehrer mit ein

Ergänzend sieht die Bildungspartnerschaft auch Informationsveranstaltungen für Lehrer vor. Betriebsbesichtungen und Präsentationen vermitteln ihnen Einblicke in das Unternehmen und dessen Ausbildungsangebote. Zusätzlich erläutert die Ausbildungsleitung die in Deutschland vorhandenen unter­schiedlichen Studienangebote und gibt Hinweise zu Bewerber-Auswahlver­fahren sowie Eignungstests.

Für das Schuljahr 2010/11 ist bereits eine Ausweitung der Zusammenarbeit geplant. Dann sollen im Rahmen von Projektarbeiten auch Themen wie Ge­sundheit, Arbeitswelt und Arbeitsprozesse behandelt werden.

Die Brose Gruppe bildet in ihren deutschen Werken gegenwärtig insgesamt 250 Jugendliche in acht kaufmännischen und gewerblich-technischen Beru­fen sowie in vier Studiengängen an der Dualen Hochschule aus. Rund 200 Jugendliche erlernen einen technischen Beruf davon sind knapp ein Fünftel Frauen.


Pressekontakt:
Gabi Rujoub
Telefon: 09561 21-1188
Fax: 09561 21-1704
E-Mail: presse@brose.com

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