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Brose Baskets bezwingen Phoenix Hagen klar


Bamberg (1.4.2012). Sieben Tage nach dem dritten Pokalsieg in Serie haben die Brose Baskets sich am Sonntagnachmittag gegen Phoenix Hagen erfolgreich im Ligaalltag zurückgemeldet. Gegen das Team aus Nordrhein-Westfalen setzten sie sich in der heimischen Stechert Arena deutlich mit 97:69 (49:37) durch und liegen damit nach der Ulmer Niederlage in Frankfurt nun sechs Punkte vor den Schwaben und dem neuen Tabellenzweiten aus Berlin.

Wie beim vor Spielbeginn noch einmal ausgiebig gewürdigten Pokalsieg vor einer Woche schickte Chris Fleming wieder Brian Roberts, Anton Gavel, Casey Jacobsen, P.J. Tucker und Tibor Pleiß als Starter aufs Feld, für den Gegner begannen White, Brooks, Jonusas,Hasquet und Constantine. Frech eröffneten die Gäste per Layup nach Alley-Hoop-Anspiel, Pleiß konnte per Dunking jedoch direkt die passende Antwort geben. Durch zwei Dreier von Jacobsen und Roberts gingen die Franken mit 8:4 in Führung, hatten in der Defensive aber Probleme, Korberfolge ihrer Kontrahenten zu verhindern. 13:10 hieß es somit relativ ausgeglichen nach fünf Minuten, ehe zunächst Constantine auf Hagener und Tucker auf Bamberger Seite Monsterblocks zeigten, wobei Ingo Freyer sich nach Letzterem derart aufregte und dem Schiedsrichter bis zur Mittellinie folgte, dass er sich ein technisches Foul einhandelte. Roberts versenkte die Freiwürfe, Gavel einen Dreier zum 18:10, doch mit dem gleichen Spielzug wie zu Beginn düpierte Phoenix die Bamberger Defensive für einen krachenden Dunking. Die Angriffsreihen prägten das Geschehen auf dem Feld, die Abwehrverbünde befanden sich hingegen noch im Tiefschlaf. Weil Jenkins die Chance auf den letzten Wurf und eine komfortable Führung vergab, konnten die Gäste mit der Sirene auf 25:20 verkürzen.

Wirbel der Gäste zur Viertelmitte besser im Griff

Knappe elf Minuten waren vergangen, als Hagen zum 25:25 ausgleichen konnte. Die hohe Schlagzahl des Gegners, der immer den Weg in die Zone suchte, machte Franken unerwartete Probleme. Zu oft funktionierte die Rotation nicht schnell genug, um die gerissenen Lücken wieder zu stopfen. Erst zur Mitte des Viertels bekam man den Wirbel der Hagener besser in den Griff und setzte sich ein Stück auf 36:28 ab. Erstmals zweistellig wurde es in der 16. Minute durch einen Dreier von Roberts, dem noch vier schnelle Fastbreak-Punkte durch Tucker zum 43:28 folgten. Hagen blieb seinem Stiefel treu, der allerdings seinen Überraschungseffekt eingebüßt hatte. Deutlich wachsamer empfingen die Gastgeber ihre Kontrahenten nun beim Drive, erschwerten den Abschluss und antizipierten die resultierenden Anspiele. Weil man erneut seine letzte Angriffschance verpasste und Hasquet auf der Gegenseite den Dreier versenkte, stand es nach 20 gespielten Minuten 49:37.

Hagen startet besser in die zweite Hälfte

Wer nun auf einen Blitzstart gehofft hatte, mit dessen Hilfe Bamberg das Spiel öffnen würde, sah sich getäuscht, denn die ersten sechs Punkte des dritten Viertels gingen allesamt aufs Hagener Konto. Von der Freiwurflinie tat dann endlich Gavel etwas fürs Bamberger Punktekonto. Hagens lange Leute Hasquet und Constantine zollten der Intensität ihres Teams mit dem jeweils vierten Foul Tribut, dennoch pendelte sich die Differenz im Bereich von zehn Zählern ohne nennenswerte Schwankungen nach oben oder unten ein. Erst nach einer Hagener Auszeit beim Stand von 62:49 setzten sich die Oberfranken weiter ab, so dass nach kurzer Zeit die nächste Auszeit folgte und es 67:49 stand. Zwar konnte Hagen vereinzelte Nadelstiche durch Dunkings von Seward setzen, nach 30 Minuten standen die Zeichen beim 74:55 dennoch klar auf Bamberger Heimsieg.

Tucker schießt 20-Punkte-Polster heraus

P.J. Tucker konnte per Dreier aus der rechten Ecke erstmals ein 20-Punkte-Polster herausschießen und legte fast von der gleichen Stelle kurz darauf noch einmal nach. Spätestens mit dem nächsten erfolgreichen Distanzwurf, diesmal traf Jenkins über den zu weit abgesunkenen Verteidiger, war beim Stand von 85:57 endgültig klar, dass der letztjährige Hauptrundenerste und aktuelle Tabellenführer seinen ersten von vier noch notwendigen Siegen für das Erreichen des Spitzenplatzes nach 34. Spieltagen einfahren würde. Bereits zur Viertelmitte kamen die jungen Daniel Schmidt und Philipp Neumann aufs Parkett, hatten dort mit sechs Freiwurfversuchen ohne Treffer zunächst aber keinen guten Einstand. Sieben Zähler am Stück von Schmidt sowie ein Dunking Neumanns brachten dann aber noch die letzten neun Punkte zum deutlichen Erfolg.
 
Am Ostersamstag, 7. April 2012, wird der Deutsche Meister und Pokalsieger sicherlich auf das Äußerste gefordert sein: ab 20 Uhr steht das Auswärtsspiel beim derzeitgen Tabellenvierten Artland Dragons an.


Weitere Informationen unter www.brosebaskets.de und www.beko-bbl.de.

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